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Freiwilliger Flächentausch

Die Entstehungsgeschichte individueller Waldflächen ist oftmals eine spannende Angelegenheit. Sie reicht in die Zeit der Französischen Revolution zurück. Insbesondere im Kleinprivatwald sind im Zuge von Erbteilungen häufig Waldflächen und Parzellen entstanden, die recht nachteilige Bewirtschaftungsmöglichkeiten aufweisen. Nicht nur die bekannten Handtücher – Waldflächen von 400 m Länge, aber nur 30 m Breite – erschweren eine rentable Bewirtschaftung oft enorm.

Aus forstgeschichtlicher Sicht ist im Privatwald relevant,

handelt. Die Rahmenbedingungen für Waldbewertungen sind ausgesprochen heterogen.

Voraussetzung für Waldflurbereinigung schaffen

Im Zuge von Waldflurbereinigungen, die aus forstpolitischer Sicht genauso wünschenswert sind wie aus der forstökonomischen Perspektive, können solche ungünstigen Flächenformen bereinigt werden. Allein eine zweckmäßige Walderschließung, die eine rentable Holzernte erst ermöglicht, sollte bei betroffenen Waldeigentümern die Bereitschaft für eine Waldflurbereinigung ganz deutlich steigern.

Immer, wenn Waldflächen freiwillig getauscht werden, sollten vorher Waldbewertungen durchgeführt werden, weil keine Fläche der anderen gleicht. Keiner der am freiwilligen Waldflächentausch beteiligten Eigentümer darf materiell benachteiligt werden, wenn Waldflurbereinigungen erfolgreich durchgeführt werden sollen.

Wertunterschiede ausgleichen

Diese Wertunterschiede, die grundsätzlich bei jedem Flächentausch gegeben sind, müssen bei einer Neustrukturierung von Wäldern berücksichtigt werden, damit ein freiwilliger Flächentausch erst möglich wird. Nur auf diese Weise können für alle Beteiligten große Vorteile erzielt werden.

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