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Klimaschutz - derzeit unser größtes Problem

Die wachsende Weltbevölkerung auf der einen Seite und die wachsenden individuellen Ansprüche jedes einzelnen Erdenbürgers auf der anderen Seite haben zu einem zentralen Problem der Menschheit geführt: Dem Klimawandel. Es gibt reihenweise gute Vorschläge, wie diese langsam, aber deutlich hörbare Zeitbombe entschärft werden kann. Eine davon ist, Wälder anzupflanzen, die Kohlenstoff binden und somit der Atmosphäre vorübergehend entziehen.

Lesen Sie hier, welchen Beitrag die Forstwirtschaft dazu leisten kann. Möglicherweise wollen auch Sie Ihren persönlichen Beitrag leisten und in Wald investieren.

Handel mit CO2-Emissionen

Man kann den Ausstoß von Kohlendioxyd (CO2) nicht so einfach verbieten, ohne nachhaltigen Schaden im Wirtschaftssystem zu verursachen. Doch kann man auch nicht so weiter machen, wie bisher. Es sind kluge Entscheidungen notwendig, um einen goldenen Mittelweg zu finden und diesen dann auch ganz zielstrebig zu beschreiten.

Wer Energie verbraucht, der soll auch dafür zahlen – und zwar einen angemessenen Preis. Insbesondere soll aber der bezahlen, der Energie unachtsam verschwendet und sich über den eigentlichen Nutzen von Energieträgern überhaupt nicht im Klaren ist:

Ein Teilaspekt dieses Weges ist, den Verbrauch von fossilen Energieträgern, die für den CO2-Ausstoß verantwortlich sind, systematisch und stetig zu verteuern, so dass jeder einzelne zur Kasse gebeten wird, wenn er sich allzu stark umweltschädigend verhält. Es geht um den Handel mit den Rechten, CO2 zu produzieren.

Wie funktioniert das?

Wir alle benötigen Energie, um unser bequemes Leben führen zu können. Doch wenn wir über die Stränge schlagen, was einzelne Individuen genauso tun wie einzelne Volkswirtschaften, dann belasten wir die Allgemeinheit, den Globus. Hier setzt der Emissionshandel an.

Die Rechte, Emissionen zu verursachen, werden geknüpft an Zahlungsverpflichtungen. So kann der, der im Zuge des Energieverbrauchs CO2 ausstößt, dafür zur Kasse gebeten werden. Derjenige, der ohne große Probleme dazu in der Lage ist, seinen Energieverbrauch und damit seine CO2-Emission zu reduzieren, kann seine ihm zustehenden Rechte verkaufen und so für sein unter Umweltaspekten vorbildliches Verhalten einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen. Auf diese Weise wird für ein so genanntes öffentliches Gut, unser Klima, ein Preis eingeführt und marktwirtschaftliche Prinzipien, die auf Selbststeuerungsprozessen beruhen, können greifen.

Es führt hier zu weit, auf Einzelheiten einzugehen. Das Internet ist voll von wertvollen Informationen hierzu. Für einen Einstieg in die Materie mögen diese kurzen Ausführungen reichen.

Welche Rolle spielen Wälder dabei?

Wälder sind dazu in der Lage, Kohlenstoff zu binden. Im Wege der Photosynthese entziehen Bäume der Luft CO2 und verwandeln es im Zuge ihres Stoffwechsels in Zellulose. Während des gesamten Lebens eines Baumes und weit darüber hinaus, wenn er später beispielsweise als Bauholz noch viele Jahre weiter existiert, wird das ursprünglich aufgenommene CO2 sehr langfristig gebunden.

Im internationalen Kontext sind inzwischen Maßnahmen etabliert, die den Handel mit CO2 regeln; so zum Beispiel im Kyoto-Protokoll. Die Forstwirtschaft profitiert davon. Unter bestimmten Umständen werden Prämien gezahlt für Grundeigentümer, die bislang landwirtschaftlich genutztes Land aufforsten. Von Land zu Land in unterschiedlichem Maße können diese zusätzlichen Erträge, die über den Verkauf von Holz hinausgehen, durchaus lukrative Anreize für den Grundeigentümer sein.

Mit dem CO2, das der Atmosphäre entzogen wird, leisten Wälder ihren Beitrag zum Klimaschutz.